10 mg Vial
3,33 mg/ml| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 300 µg | 9 U (0,09 ml) |
| Woche 3–4 | 500 µg | 15 U (0,15 ml) |
| Woche 5–8+ | 800 µg | 24 U (0,24 ml) |
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Semax wird in Forschungsprotokollen mit 300–800 µg täglich dosiert — in der Literatur überwiegend intranasal, im SubQ-Protokoll subkutan. Ein 10-mg-Vial wird mit 3,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (3,33 mg/ml), über einen Zyklus von 8–12 Wochen (optional bis 16).
Dosisrechner öffnen →Semax ist ein synthetisches Heptapeptid, abgeleitet vom ACTH(4-10)-Fragment und um die stabilisierende Pro-Gly-Pro-Endsequenz erweitert (Met-Glu-His-Phe-Pro-Gly-Pro). Anders als das vollständige ACTH besitzt es keine hormonelle (corticotrope) Aktivität. In der präklinischen und russischen klinischen Forschung wird es auf neurotrophe, neuroprotektive und nootrope Eigenschaften untersucht — mit Fokus auf Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Erholung des Nervengewebes.
| Klasse | Synthetisches Heptapeptid (ACTH(4-10)-Analogon) |
|---|---|
| Sequenz | Met-Glu-His-Phe-Pro-Gly-Pro |
| Gabe | Täglich (SubQ; Literatur meist intranasal) |
| Standard-Dosis | 300–800 µg / Tag |
| Zyklus | 8–12 Wochen (bis 16) |
| Status | Nur für Forschungszwecke |
Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 300 µg | 9 U (0,09 ml) |
| Woche 3–4 | 500 µg | 15 U (0,15 ml) |
| Woche 5–8+ | 800 µg | 24 U (0,24 ml) |
| Zeitraum | Dosis | Einheiten |
|---|---|---|
| Woche 1–2 | 300 µg | 18 U (0,18 ml) |
| Woche 3–4 | 500 µg | 30 U (0,30 ml) |
| Woche 5–8+ | 800 µg | 48 U (0,48 ml) |
Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.
| Dauer | Vials | Spritzen | BAC-Wasser | Tupfer |
|---|---|---|---|---|
| 8 Wochen | ≈ 4 Vials (10 mg) | 56 Insulinspritzen | 2 Fläschchen (10 ml) | 112 Alkoholtupfer |
| 12 Wochen | ≈ 6 Vials (10 mg) | 84 Insulinspritzen | 2 Fläschchen | 168 Alkoholtupfer |
| 16 Wochen | ≈ 8 Vials (10 mg) | 112 Insulinspritzen | 3 Fläschchen | 224 Alkoholtupfer |
Untersuchung neurotropher und neuroprotektiver Effekte auf Kognition und Nervengewebe auf Basis präklinischer und regionaler klinischer Evidenz.
300–800 µg täglich mit schrittweiser Titration.
täglich subkutan (in der Forschungsliteratur überwiegend intranasal appliziert)
8–12 Wochen, optional bis 16 Wochen.
Semax entspricht dem Kernfragment ACTH(4-7) mit angehängter Pro-Gly-Pro-Sequenz, die den Abbau durch Peptidasen verlangsamt und die Wirkdauer verlängert. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass Semax die Expression neurotropher Faktoren moduliert — insbesondere eine rasche, regionale Hochregulation von BDNF und dessen Rezeptor TrkB sowie von NGF im Hippocampus. Über diese neurotrophe Signalgebung werden Effekte auf Neuroplastizität, dopaminerge und serotonerge Systeme sowie eine Dämpfung entzündungsfördernder Botenstoffe nach zerebraler Ischämie berichtet. In Russland ist eine intranasale Formulierung für Indikationen wie den ischämischen Schlaganfall zugelassen; große, unabhängige, kontrollierte Wirksamkeitsdaten außerhalb dieser regionalen Studien fehlen bislang.
Für die subkutane Gabe Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme). In der Forschungsliteratur wird Semax überwiegend intranasal als 0,1-%-Tropfen bzw. Spray appliziert; dabei zählen Pumpen-Output, Formulierung und Applikationstechnik zur abgegebenen Menge.
Klassisches Nootropikum-Paar — Semax fokussierend, Selank anxiolytisch/beruhigend.
Zu Selank →Ergänzender Fokus auf zelluläre Energie und neuronalen Metabolismus.
Zu NAD+ →Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.
Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.
Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.
Dolotov O.V. et al., Journal of Neurochemistry (2006) — Semax bindet spezifisch und erhöht BDNF-Proteinspiegel im basalen Vorderhirn der Ratte.
Dolotov O.V. et al., Brain Research (2006) — Semax reguliert BDNF- und TrkB-Expression im Hippocampus der Ratte.
Shadrina M. et al., Neuroscience Letters (2007) — regionsspezifische Neurotrophin-Genexpression im Rattenhirn unter Semax.
Dmitrieva V.G. et al., Neuroscience Letters (2001) — rasche Induktion von BDNF- und NGF-mRNA in Glia-Zellkulturen der Ratte durch Semax.
Gusev E.I., Skvortsova V.I. et al., Zh Nevrol Psikhiatr (2018) — Wirksamkeit von Semax in verschiedenen Phasen des ischämischen Schlaganfalls.
Medvedeva E.V. et al., Genes (MDPI) (2020) — protektive Transkriptom-Effekte von ACTH(4-7)PGP (Semax) nach zerebraler Ischämie-Reperfusion.
Antidepressiv-/Antistress-Studie, Pharmaceuticals/Behavioral Pharmacology (2024) — antidepressive und antistress-Effekte der ACTH(4-10)-Analoga Semax und Melanotan II im Rattenmodell.
Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).
WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.
CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).
PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.
Semax ist außerhalb regionaler Zulassungen eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.