Longevity

Epitalon

Epitalon wird in Forschungsprotokollen als Kur mit 5 mg täglich subkutan über 20 aufeinanderfolgende Tage dosiert, gefolgt von 4–6 Monaten Pause (typisch 2 Kuren pro Jahr). Ein 10-mg-Vial wird mit 2,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (5 mg/ml).

Zuletzt geprüft: 13.07.2026täglich abends <strong>subkutan</strong>, als 20-Tage-KurZyklus: 20 aufeinanderfolgende Tage, danach 4–6 Monate Pause — typisch 2 Kuren pro Jahr.
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Auf einen Blick

Epitalon ist ein synthetisches Tetrapeptid aus vier Aminosäuren (Ala-Glu-Asp-Gly), abgeleitet aus dem Zirbeldrüsen-Extrakt Epithalamin. In der präklinischen und geroprotektiven Forschung wird es auf Effekte rund um Telomerase-Aktivität, Telomerlänge, Melatonin-Rhythmik und Zellalterung untersucht. Anders als die meisten Peptide wird es nicht dauerhaft, sondern in kurzen Kuren von rund 20 Tagen eingesetzt.

KlasseSynthetisches Tetrapeptid (AEDG)
HerkunftZirbeldrüsen-Extrakt Epithalamin
GabeTäglich abends subkutan (Kur)
Standard-Dosis5 mg / Tag über 20 Tage
Zyklus20-Tage-Kur · ~2 Kuren/Jahr
StatusNur für Forschungszwecke

Rekonstitution & Titration

Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.

10 mg Vial

5 mg/ml

2 ml BAC-Wasser · ≈ 50 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Tag 1–20 (Kur aktiv)5 mg täglich100 U (1,00 ml)
Danach (Kur-Pause)0 mg · 4–6 Monate

20 mg Vial

5 mg/ml

4 ml BAC-Wasser · ≈ 50 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Tag 1–20 (Kur aktiv)5 mg täglich100 U (1,00 ml)
Danach (Kur-Pause)0 mg · 4–6 Monate
Rekonstitution — Schritt für Schritt
  1. 2,0 ml bakteriostatisches Wasser mit steriler Spritze aufziehen.
  2. Langsam an der Vial-Wand einlaufen lassen — kein Schäumen.
  3. Sanft schwenken oder rollen, bis alles gelöst ist (nicht schütteln).
  4. Beschriften und bei 2–8 °C lichtgeschützt kühlen.

Benötigtes Material

Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.

DauerVialsSpritzenBAC-WasserTupfer
1 Kur (20 Tage)≈ 10 Vials (10 mg)20 Insulinspritzen2 Fläschchen (10 ml)40 Alkoholtupfer
2 Kuren / Jahr≈ 20 Vials (10 mg)40 Insulinspritzen4 Fläschchen80 Alkoholtupfer

Material besorgen

Protokoll-Überblick

Ziel

Untersuchung von Telomer-Erhalt, Melatonin-Rhythmik und geroprotektiven Effekten auf Basis präklinischer und geriatrischer Evidenz.

Dosis-Bereich

5 mg täglich als 20-Tage-Kur (keine schleichende Titration).

Gabe

täglich abends subkutan, als 20-Tage-Kur

Zyklus

20 aufeinanderfolgende Tage, danach 4–6 Monate Pause — typisch 2 Kuren pro Jahr.

Wie es wirkt

Mechanismus

Epitalon bildet das aktive Kurzpeptid des Zirbeldrüsen-Extrakts Epithalamin nach und besteht aus der Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly. Präklinische Arbeiten deuten darauf hin, dass es die Telomerase hochreguliert und in menschlichen Zelllinien eine Verlängerung der Telomere begünstigt — jenen Chromosomenenden, die sich mit jeder Zellteilung verkürzen. Zusätzlich wird eine Modulation der Zirbeldrüsen-Aktivität und der Melatonin-Ausschüttung beschrieben, was mit Schlaf- und zirkadianer Rhythmik in Verbindung gebracht wird. In Tiermodellen wird eine Lebensspannen-Verlängerung berichtet; eine mehrjährige geriatrische Untersuchung mit dem verwandten Epithalamin deutet auf geroprotektive Effekte bei älteren Menschen hin. Kontrollierte Wirksamkeitsdaten am Menschen im großen Maßstab fehlen bislang.

Lagerung & Handhabung

Lagerung
  • Lyophilisiert bei −20 °C, trocken und dunkel lagern.
  • Nach dem Auflösen bei 2–8 °C kühlen; wiederholtes Einfrieren/Auftauen vermeiden.
  • Vial vor dem Öffnen auf Raumtemperatur bringen, um Kondensation zu vermeiden.
Wichtige Hinweise
  • Kur-Prinzip beachten: 20 Tage täglich, dann 4–6 Monate Pause — kein Dauergebrauch.
  • Für jede Injektion eine neue sterile Insulinspritze verwenden und im Sharps-Container entsorgen.
  • Einstichstellen rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme), um lokale Reizungen zu reduzieren.
  • Bevorzugt abends bzw. vor dem Schlafen injizieren, um den natürlichen Melatonin-Rhythmus zu flankieren.
  • Humandaten zu Epitalon sind vorläufig; klinische Entscheidungen gehören in qualifizierte ärztliche Hand.

Klinischer Nutzen & Nebenwirkungen

Nutzen
  • Reguliert in Zellkultur-Studien die Telomerase hoch und begünstigt eine Verlängerung der Telomere (präklinische Daten).
  • Wird mit einer Unterstützung der Melatonin-Produktion, des Schlafs und der zirkadianen Rhythmik in Verbindung gebracht.
  • In Tiermodellen mit Lebensspannen-Verlängerung und geroprotektiven Effekten beschrieben.
  • Eine mehrjährige geriatrische Untersuchung (verwandtes Epithalamin) deutet auf Effekte für Langlebigkeit und physiologische Funktion bei älteren Erwachsenen hin.
Grenzen
  • Gelegentlich leichte Reaktionen an der Einstichstelle (Rötung, Juckreiz, Druckempfindlichkeit).
  • Da abends gegeben, kann eine ausgeprägte Wirkung auf Schläfrigkeit/Schlaf-Timing auftreten.
  • Langzeit-Sicherheit und Wirksamkeit beim Menschen sind noch nicht abschließend geklärt; kontrollierte Studien im großen Maßstab fehlen.

Lifestyle-Faktoren

Begleitende Faktoren
  • Schlafhygiene priorisieren (feste Zeiten, dunkler Raum), um die zirbeldrüsen-/melatoninbezogenen Effekte sinnvoll zu flankieren.
  • Abendlicht und späte Bildschirmzeit reduzieren, um die zirkadiane Rhythmik zu unterstützen.
  • Antioxidantien- und mikronährstoffreiche Ernährung sowie moderate Bewegung als allgemeine Longevity-Basis.
  • Stress über Achtsamkeits- oder Entspannungsroutinen regulieren, um die allgemeine Zellgesundheit zu fördern.
Person, die gesunde Lebensgewohnheiten lebt

Injektions-Technik

Subkutan

Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 45–90°-Winkel ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme).

Häufige Kombinationen

Stack

NAD+

Longevity-Synergie — gemeinsamer Fokus auf Zellenergie und gesundes Altern.

Zu NAD+
Stack

MOTS-c

Mitochondrien- und Alterungs-Fokus als ergänzender Longevity-Baustein.

Zu MOTS-c

Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.

Häufige Fragen

Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.

Wie wird Epitalon dosiert?
In Forschungsprotokollen 5 mg einmal täglich subkutan über 20 aufeinanderfolgende Tage (eine Kur), danach 4–6 Monate Pause — typisch 2 Kuren pro Jahr. Es gibt keine schleichende Titration.
Wie wird Epitalon rekonstituiert?
Ein 10-mg-Vial wird mit 2,0 ml bakteriostatischem Wasser gelöst — das ergibt 5 mg/ml, also ≈ 50 µg pro U-100-Einheit. Eine 5-mg-Tagesdosis entspricht 100 Einheiten (1,00 ml); jedes Vial reicht damit für 2 Tage.
Warum wird Epitalon in Kuren statt täglich dauerhaft eingesetzt?
Die geroprotektiven Protokolle folgen dem Zirbeldrüsen-Forschungsansatz: eine kurze intensive Kur von rund 20 Tagen, gefolgt von mehreren Monaten Pause, üblicherweise zweimal im Jahr.
Was macht Epitalon im Körper?
Epitalon ist ein synthetisches Tetrapeptid (Ala-Glu-Asp-Gly) aus dem Zirbeldrüsen-Extrakt Epithalamin. Präklinisch wird es mit Telomerase-Hochregulation, Telomerlänge, Melatonin-Rhythmik und Zellalterung in Verbindung gebracht.
Ist Epitalon zugelassen?
Nein. Epitalon ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie; die Humandaten sind vorläufig und stammen überwiegend aus kleinen bzw. älteren Untersuchungen.

Woher diese Zahlen kommen.

Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.

Übersicht 2025

Übersichtsarbeit, International Journal of Molecular Sciences (MDPI) 2025 — Epitalon als hochbioaktives Zirbeldrüsen-Tetrapeptid mit vielversprechenden Eigenschaften.

Telomerase

Khavinson V. et al., Biogerontology — Epitalon verlängert Telomere in menschlichen Zelllinien über Telomerase-Hochregulation.

Neuroendokrin

Khavinson V. et al., Neuroendocrinology Letters — synthetisches Tetrapeptid Epitalon stellt die neuroendokrine Regulation bei gealterten Primaten wieder her.

RCT · Geriatrie

Anisimov V.N. & Khavinson V., Bulletin of Experimental Biology and Medicine — geroprotektiver Effekt von Epithalamin bei älteren Menschen mit beschleunigter Alterung (12-Jahres-Untersuchung).

Profil

ADDF — Cognitive-Vitality-Report zu Epithalamin/Epitalon (Mechanismen, Dosierung, Sicherheit), Alzheimer's Drug Discovery Foundation.

Enzyklopädie

Epitalon — Übersicht zu Sequenz (Ala-Glu-Asp-Gly), Herkunft aus Epithalamin und Forschungsstand.

Stabilität

JPT Peptide Technologies — Peptid-Stabilität & Haltbarkeit (Lagerungs-Best-Practices).

Rekonstitution

Tydes Laboratory — bakteriostatisches Wasser & Peptid-Rekonstitution (Verwendungs-Richtwerte).

Injektion

Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).

Injektion · WHO

WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.

Injektion · CDC

CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).

Route

PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.

Epitalon ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.