Longevity

MOTS-c

MOTS-c wird bei LEVION nach dem Ebook-Schema mit ~5 mg subkutan, 2–3× pro Woche dosiert, über einen Zyklus von 8–12 Wochen. Ein 20-mg-Vial wird mit 2,0 ml bakteriostatischem Wasser rekonstituiert — das ergibt 10 mg/ml, also ≈ 100 µg pro U-100-Einheit.

Zuletzt geprüft: 14.07.20262–3× pro Woche <strong>subkutan</strong>Zyklus: 8–12 Wochen, danach eine Pause.
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Auf einen Blick

MOTS-c ist ein aus dem Mitochondrien-Genom kodiertes Peptid aus 16 Aminosäuren, das als körpereigener Stoffwechsel-Regulator wirkt. In der präklinischen Forschung wird es vor allem auf AMPK-Aktivierung, Insulinsensitivität, Fettverbrennung und altersbedingten Stoffwechsel-Abbau untersucht. Kontrollierte Wirksamkeitsstudien am Menschen liegen bislang nicht vor.

KlasseMitochondrien-abgeleitetes Peptid (16 AS)
HerkunftMitochondriale 12S-rRNA (MDP)
Gabe2–3× pro Woche subkutan
Standard-Dosis~5 mg pro Gabe
Zyklus8–12 Wochen
StatusNur für Forschungszwecke

Rekonstitution & Titration

Werte je Vial-Größe. Die Dosis bleibt gleich — nur die abzulesenden Spritzen-Einheiten ändern sich mit der Konzentration.

20 mg Vial

10 mg/ml

2 ml BAC-Wasser · ≈ 100 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Einstieg (Woche 1–2)2,5 mg · 2×/Woche25 U (0,25 ml)
Standard (ab Woche 3)5 mg · 2–3×/Woche50 U (0,5 ml)

10 mg Vial

10 mg/ml

1 ml BAC-Wasser · ≈ 100 µg / Einheit (U-100)

ZeitraumDosisEinheiten
Einstieg (Woche 1–2)2,5 mg · 2×/Woche25 U (0,25 ml)
Standard (ab Woche 3)5 mg · 2–3×/Woche50 U (0,5 ml)
Rekonstitution — Schritt für Schritt
  1. 2,0 ml bakteriostatisches Wasser mit steriler Spritze aufziehen.
  2. Langsam an der Vial-Wand einlaufen lassen — kein Schäumen.
  3. Sanft schwenken oder rollen, bis alles gelöst ist (nicht schütteln).
  4. Mit Datum beschriften und bei 2–8 °C lichtgeschützt kühlen.
  5. Innerhalb von 7 Tagen aufbrauchen (rasche Aktivitätsabnahme nach Auflösen).

Benötigtes Material

Richtwerte (Supplies), um einen Zyklus vollständig durchzuplanen.

DauerVialsSpritzenBAC-WasserTupfer
8 Wochen≈ 4 Vials (20 mg)16 Insulinspritzen1 Fläschchen (10 ml)32 Alkoholtupfer
12 Wochen≈ 6 Vials (20 mg)24 Insulinspritzen2 Fläschchen48 Alkoholtupfer

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Protokoll-Überblick

Ziel

Unterstützung von mitochondrialer Funktion und Stoffwechsel-Balance auf Basis präklinischer Evidenz.

Dosis-Bereich

~5 mg pro Gabe, 2–3× pro Woche subkutan (Einstieg oft mit 2,5 mg).

Gabe

2–3× pro Woche subkutan

Zyklus

8–12 Wochen, danach eine Pause.

Wie es wirkt

Mechanismus

MOTS-c wird im Mitochondrien-Genom kodiert und wirkt als metabolisches Stress-Signal, das die Energiegewinnung bei Nährstoffknappheit oder körperlicher Belastung optimiert. Präklinisch aktiviert es die AMPK-Achse — über eine Hemmung des Folat-Zyklus und die Anhäufung von AICAR (einem AMP-Analog) — und verschiebt die Zelle in einen energieeffizienten Modus: mehr Glukoseaufnahme, Fettsäure-Oxidation und mitochondriale Atmung, weniger Fettspeicherung und Gluconeogenese. Unter Stress kann MOTS-c zudem in den Zellkern wandern und antioxidative sowie stressprotektive Gene hochregulieren. Auf zellulärer Ebene ähneln diese Effekte denen von Bewegung und Metformin. Ein modifiziertes Analog zeigte in einer Phase-I-Studie gute Verträglichkeit; belastbare Wirksamkeitsdaten am Menschen fehlen.

Lagerung & Handhabung

Lagerung
  • Lyophilisiert bei −20 °C oder kälter, trocken und dunkel lagern; wenn möglich Trockenmittel beilegen.
  • Nach dem Auflösen bei 2–8 °C kühlen und innerhalb von ~7 Tagen verwenden; wiederholtes Einfrieren/Auftauen vermeiden.
  • Vial vor dem Öffnen auf Raumtemperatur bringen, um Kondensation zu vermeiden.
Wichtige Hinweise
  • Für jede Injektion eine neue sterile Insulinspritze verwenden und im Sharps-Container entsorgen.
  • Einstichstellen rotieren (Bauch, Oberschenkel, Oberarme), um lokale Reizungen und Lipohypertrophie zu vermeiden.
  • Langsam injizieren und vor dem Zurückziehen der Nadel kurz warten.
  • Gabe-Tage, Dosis und Stellen-Rotation dokumentieren, um das 2–3×/Woche-Schema konsistent zu halten.
  • Rekonstituiertes Peptid zügig verbrauchen — die Aktivität fällt bei Raumtemperatur schnell ab.
  • Humandaten zu MOTS-c sind vorläufig; klinische Entscheidungen gehören in qualifizierte ärztliche Hand.

Klinischer Nutzen & Nebenwirkungen

Nutzen
  • Verbessert in Mausmodellen Insulinsensitivität und Glukose-Stoffwechsel und beugt diät-induzierter Insulinresistenz vor (Tierdaten).
  • Reduziert präklinisch viszerales Fett und Übergewicht über gesteigerten Energieumsatz und Fettverbrennung.
  • Steigert in Tiermodellen die Ausdauerleistung und wirkt altersbedingter Gebrechlichkeit entgegen (ältere Mäuse liefen im Laufband-Test rund doppelt so lang).
  • Zeigt präklinisch organprotektive Signale (weniger Leberverfettung, bessere Herzfunktion, Hinweise auf Knochen-, Immun- und Inselzell-Schutz).
Grenzen
  • In präklinischen Studien wurden keine relevanten Nebenwirkungen berichtet; die Verträglichkeit beim Menschen ist nicht abschließend geklärt.
  • Gelegentlich leichte Reaktionen an der Einstichstelle (Rötung, Juckreiz) sind möglich.
  • Langzeit-Sicherheit und Wirksamkeit am Menschen sind bislang nicht durch kontrollierte Studien belegt.

Lifestyle-Faktoren

Begleitende Faktoren
  • Eine ausgewogene, protein-betonte Ernährung passend zum Energiebedarf unterstützt die metabolischen Effekte.
  • Kraft- und Ausdauertraining kombinieren — MOTS-c ist präklinisch eng an Bewegungsreize gekoppelt.
  • 7–9 Stunden Schlaf und aktives Stressmanagement priorisieren.
  • Intervallfasten oder moderate Kalorienreduktion können über die AMPK-Achse synergistisch wirken.
Person, die gesunde Lebensgewohnheiten lebt

Injektions-Technik

Subkutan

Stopfen und Haut mit Alkohol reinigen und trocknen lassen. Hautfalte greifen, Nadel im 90°-Winkel (bei sehr schlanken Personen 45°) ins Unterhautgewebe einführen. Bei subkutaner Gabe nicht aspirieren; langsam und gleichmäßig über einige Sekunden injizieren. Einstichstellen systematisch rotieren (Bauch mind. 5 cm vom Nabel, äußere Oberschenkel, Rückseite der Oberarme).

Häufige Kombinationen

Stack

NAD+

Mitochondrien- & Longevity-Synergie — gemeinsamer Fokus auf Zellenergie.

Zu NAD+
Stack

Tesamorelin

Ergänzend bei viszeralem Fett und Körperkomposition.

Zu Tesamorelin

Partner-Empfehlung: BIONIX Research ist ein Partner von LEVION. LEVION verkauft selbst nichts.

Häufige Fragen

Die Antworten, die du suchst — ohne Umschweife. Evidenzbasiert, wo die Forschung klar ist. Praxisnah, wo sie schweigt.

Wie wird MOTS-c dosiert?
Bei LEVION nach dem Ebook-Schema: ~5 mg pro Gabe, 2–3× pro Woche subkutan — häufig mit 2,5 mg zum Einstieg. Keine tägliche Mikro-Dosierung.
Wie wird MOTS-c rekonstituiert?
Ein 20-mg-Vial wird mit 2,0 ml bakteriostatischem Wasser gelöst — das ergibt 10 mg/ml, also ≈ 100 µg pro U-100-Einheit. Eine 5-mg-Gabe entspricht 50 Einheiten (0,5 ml).
Wie lange dauert ein MOTS-c-Zyklus?
Typisch 8–12 Wochen mit 2–3 Gaben pro Woche, danach eine Pause.
Ist MOTS-c zugelassen?
Nein. MOTS-c ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie; die Evidenz stammt überwiegend aus Zell- und Tiermodellen, Humandaten sind vorläufig.
Was macht MOTS-c im Körper?
Es ist ein mitochondrial kodiertes Peptid, das präklinisch die AMPK-Achse aktiviert und den Stoffwechsel auf Energieeffizienz umstellt — mit Effekten, die zellulär an Bewegung und Metformin erinnern.

Woher diese Zahlen kommen.

Alles, was wir als konkrete Größe nennen, hat eine Quelle. Hier ist, woher die Zahlen auf dieser Seite stammen — und wo die Lücke zwischen Studie und Coaching-Erfahrung liegt.

Mechanismus

Lee C. et al., Cell Metabolism 2015 — MOTS-c fördert metabolische Homöostase, reduziert Übergewicht & Insulinresistenz.

Review

Wan W. et al., Journal of Translational Medicine 2023 — MOTS-c: Effekte & Mechanismen bei Stress, Stoffwechsel und Altern.

Menopause-Modell

Lu H. et al., Journal of Molecular Medicine 2019 — MOTS-c reguliert Fettgewebe & verhindert Ovariektomie-induzierte Stoffwechselstörung.

Bewegung

Reynolds J.C. et al., Nature Communications 2021 — MOTS-c als bewegungsinduzierter Regulator des altersabhängigen körperlichen Abbaus.

Diabetes 2025

Kong B.S. et al., Experimental & Molecular Medicine 2025 — MOTS-c verhindert Seneszenz pankreatischer Inselzellen und verzögert Diabetes.

Profil

ADDF — Cognitive-Vitality-Profil zu MOTS-c (Alzheimer's Drug Discovery Foundation), 2021.

Injektion

Johns Hopkins Arthritis Center — subkutane Injektion (Anleitung).

Injektion · WHO

WHO — Leitlinie Sicherheitsspritzen (IM/ID/SC), 2016.

Injektion · CDC

CDC — subkutane Applikation (Winkel/Stelle, keine Aspiration).

Route

PMC — pharmakologische Aspekte der subkutanen Route.

MOTS-c ist eine nicht zugelassene Forschungschemikalie. Die Angaben dienen ausschließlich Informations- und Forschungszwecken, sind keine zugelassene Fachinformation und kein medizinischer Rat. Kein Heilversprechen.